DICE äußert sich erstmals offiziell zu Punkte & Unlock Chaos in Battlefield Portal

Battlefield Portal verfolgt einen Ansatz, den wir schätzen und der einen Mehrwert liefern würden, wenn Spieler für das Spielen des Sandbox Spielmodus nicht im Vergleich zu anderen Spielmodi große Nachteile hätten. Im Vergleich zu anderen Spielmodi können in personalisierten bzw. Custom Portal Partien viele Dinge nicht wie gewohnt freigeschaltet werden. Über diesen Umstand haben wir bereits mehrfach berichtet.

Nun hat sich DICE vor dem Erscheinen des Update 3.1 auf Twitter erstmal dazu geäußert, wie die aktuellen Spielregeln in Battlefield Portal lauten und was Spieler derzeit vom Portal Spielmodus neben “Spaß” noch erwarten können.

  • Kann man in Battlefield Portal Erfahrungspunkte verdienen?
    • Alle von DICE vorgestellten Modi funktionieren genauso wie CQ und BT in All-Out Warfare, d.h. ihr erhaltet die volle Anzahl an EP, schaltet neue Waffen, Bänder und Aufsätze frei und steigert eure Meisterschaft. Benutzerdefinierte Erlebnisse funktionieren anders.
  • Was ist ein vorgestellter Modus?
    • Vorgestellte Spielmodi sind diese, die du siehst, wenn du das Battlefield-Portal Menü öffnest. Es handelt sich dabei um eine Mischung aus offiziell erstellten Erlebnissen, wie aktuell zum Beispiel Rush und hervorgehobenen, von der Community erstellten Spiel-Erlebnissen, für die DICE ein vollständiges Matchmaking anbieten.
  • Wie wäre es mit Erfahrungspunkten in Custom Experiences?
    • Erfahrungspunkte können auch in von der Community erstellten Erlebnissen verdient werden. Damit steigt ihr im Level auf und schaltet neue Gadgets, Fahrzeuge und Waffen frei. DICE hat dies nach sorgfältiger und genauer Prüfung wieder aktiviert und angemessene Sicherheitsvorkehrungen getroffen, damit die Dinge fair bleiben und allen Spaß machen.
  • Verdiene ich weniger Erfahrungspunkte, wenn ich Custom spiele?
    • Die Erfahrungspunkte werden pro Minute begrenzt, wobei diese Begrenzung einmal pro Minute zurückgesetzt wird. Wenn du die Obergrenze erreichst, hindert Sie das nicht daran, nach diesem Auslöser EP zu verdienen. In Modi, die für das normale Spielen ausgelegt sind, erhält man im Großen und Ganzen die gleichen Erfahrungspunkte wie in CQ oder BT.
  • Warum werden Erfahrungspunkte in benutzerdefinierten Erlebnissen begrenzt?
    • DICE möchte, dass Battlefield Portal die Spieler dazu ermutigt, kreative Erlebnisse zu schaffen, die Spaß am Spielen machen. Ohne Obergrenzen überschwemmen allerdings Farming-Server den Server-Browser mit wertlosen Erlebnissen, und das will man verhindern.
  • Bekomme ich trotzdem Bänder und die Leistung am Ende der Runde in Custom Experiences?
    • Ribbons sind im benutzerdefinierten Modus derzeit nicht verfügbar. Spielabschluss- und Siegprämien werden mit denselben Werten wie in den anderen Modi vergeben und machen den größten Prozentsatz der im Spiel verdienten EP aus.
  • Kann ich in Custom Fortschritte auf dem Weg zur “Meisterschaft” erzielen?
    • Momentan nicht. Meisterschaftsbelohnungen sind als Vorzeigeobjekte für engagierte Spieler gedacht. Bis DICE nicht herausgefunden hat, ob man in der Lage ist weitere Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, wird sich dies auch nicht ändern. Punkte für die Meisterschaften können aber in offiziellen Portal-Erfahrungen verdient werden.
  • Gelten Waffenaufsätze als Teil der Meisterschaft?
    • Das sind sie. Derzeit werden Waffenaufsätze nur in All-Out Warfare, Hazard Zone und den offiziellen Portal-Erfahrungen freigeschaltet.
  • Werden die Erfahrungspunkte-Limits nochmal angepasst?
    • In der vergangenen Woche hat DICE bereits die Obergrenzen angehoben und sobald mehr verschiedene benutzerdefinierte Erlebnisse den Server-Browser füllen, wird DICE das Verhalten überwachen und womöglich Anpassungen vornehmen.
  • Warum ist DICE gegen Farming-Server?
    • Es macht keinen Spaß und Farming-Server hindern etablierte Gemeinschaften daran unterhaltsame Events zu veranstalten und Spielerfahrungen zu sammeln. Farming-Server sind langweilig und ausbeuterisch und DICE will dies nicht unterstützen.

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Insider enthüllt Produktionsprobleme von Battlefield 2042 – Das Spiel wurde angeblich in einem Jahr entwickelt

Der bekannte Insider Tom Henderson hat ein tolles Video über die schwierige Phase der Entwicklung von Battlefield 2042 veröffentlicht. In dem Video fasst er alle Informationen zusammen, die er in den letzten Monaten, in denen Battlefield 2042 entstand, bereits geteilt hatte.

Wer sich das Video von Tom Henderson nicht ansehen will, für den haben wir das wichtigste zusammenfasst:

  • Zu Beginn der Entwicklung von Battlefield 2042 im Jahr 2018 wollten EA-Führungskräfte ihren eigenen Battle Royale Shooter Hit entwickeln. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Veröffentlichung von Apex Legends noch nicht stattgefunden und nur wenige glaubten an den Erfolg des Projekts. Vince Zampella gelang es jedoch den EA-Chef davon zu überzeugen das Spiel auf ein kostenloses Vertriebsmodell umzustellen, wodurch der Shooter große Erfolge erzielte und bis Heute eines der meist gespielten Battle Royale Titel ist.
  • Gleichzeitig verließen viele Veteranen die DICE Studios, die an früheren Battlefield Titeln gearbeitet haben. Laut Henderson soll dies an der fehlenden Gestaltungsfreiheit unter den Händen des Publishers und dem Wunsch der Entwickler etwas ganz anderes zu schaffen passiert sein.
  • Zusätzlich zum Battle-Royale-Look baten EA-Verantwortliche die Entwickler Operator bzw. Spezialisten hinzuzufügen. Das Marketing von EA wollte unbedingt, dass das Spiel etwas von Call of Duty: Black Ops 4 hat. Spezialisten kamen dann aber erst 2020 in Battlefield 2042 ins Battlefield Franchise hinzu, davor konzentrierten sich die Entwicklungen in Battlefield V und Battlefield 1 auf die guten alten Klassen.
  • DICE hat, wie die meisten Studios und Arbeitsplätze auf der ganzen Welt, zu Beginn des letzten Jahres auf Remote-Arbeit umgestellt. Dies erschwerte den Produktionsprozess, führte zu Verzögerungen und zu Missverständnissen über zukünftige Pläne bei den Entwicklern. Die Arbeiten an der Engine haben laut Henderson im übrigen 18 anstatt wie geplant 6 Monaten gedauert.
  • Mitte 2020 beschloss EA das Battle Royale Thema im Battlefield Franchise aufzugeben und sich auf die bewährte Formel für die Serie zu konzentrieren. So entstand der Hazard Zone-Modus. Ursprünglich, so Henderson, wollten sie ihn als separates kostenloses Spiel wie Warzone veröffentlichen.
  • Somit begann die vollwertige Produktion mit klaren Benchmarks für das gesamte Team erst im August 2020. Es stellt sich laut Hendersons Aussagen also heraus, dass sich Battlefield 2042 seit nur etwas mehr als einem Jahr in der Entwicklung befindet.
  • Anfang 2021 beauftragte EA seine hauseigenen Studios DICE bei der Produktion des Spiels zu unterstützen, wobei Criterion Games und Ripple Effect zur Entwicklung hinzugestoßen sind. Criterion musste sogar die Arbeit am nächsten Need for Speed verschieben. Dank ihrer Hilfe wurde das Spiel zur Veröffentlichung im Herbst in eine “spielbare” Form gebracht.
  • Henderson gibt außerdem an, dass der erste Gameplay-Trailer für Battlefield 2042 speziell erstellt wurde, um die Menge an Fehlern zu verbergen, die zu dieser Zeit im Projekt waren.
  • Am Ende des Videos erklärt Henderson, dass der nächste Teil von BF noch als Shooter mit Spezialisten ohne große Truppenstärke geplant sei – ganz nach Art von Call of Duty. Ein separates Battle Royale ist laut Henderson auch weiterhin in den Plänen vorgesehen.

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EA selbst hatte sich im Vorfeld zum Video nicht geäußert. Henderson hat es EA laut eigenen Aussagen aber wohl ermöglicht Stellung zu nehmen. Diese folgte nun Heute nach der Veröffentlichung des Videos und wurde von Tom Henderson ebenso auf Twitter geteilt.


So heißt es von EA, dass man weiterhin seriös mit dem Battlefield Franchise umgehen will und viele Pläne hat, die unter anderem auch vorsehen Battlefield 2042 unter der neuen Führung von Vice Zampella und Rebecka Coutaz weiter zu entwickeln und zu einem tollen Spiel zu machen. Zusätzlich will man viel in den Aufbau neuer und bestehender Teams investieren.


Die Ansätze von Battlefield 2042 sind nach unserem Empfinden auch alle gut getroffen. Manche gelten in der Community zwar umstritten, aber funktionieren würden die Dinge schon, wenn die Entwickler mehr Zeit dafür gehabt hätten das gesamte Spiel besser auf den Release vorzubereiten und Themen, wie das Balancing, Spieletests, Polishing etc. mit genügend Zeit im Rücken erledigt hätten. Unter der nun neuen Führung darf man daher nur gespannt sein, was als nächstes passiert und wie man Battlefield 2042 aus dem Dreck ziehen will.


Quelle